Knoblauch – das Superfood aus dem Garten

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Auf dieser Seite beantworten wir die häufigsten Fragen unserer Leser zu Knoblauch, seiner Verwendung in der Küche, seinen gesundheitsfördernden Eigenschaften und dem Anbau von Knoblauch im eigenen Garten.

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Knoblauch hat eine sehr lange Tradition als Nahrungsmittel. Seit mehr als 5000 Jahren wird er als Heilkraut für zahlreiche Beschwerden verwendet. Er gibt dem Essen eine kräftige Note, schmeckt nicht nur in Salaten und Gemüsepfannen, sondern auch als Würze für Grillsaucen, in Kräuterquark und als Aufstrich.

Knoblauch ist seit Jahrtausenden ein wahres Wundermittel. Isst man ihn regelmäßig, kann man sich einiges ersparen, was in Medikamenten enthalten ist und seine Gesundheit langfristig unterstützen. Der Knoblauch wird mit den unterschiedlichsten positiven Wirkungen in Verbindung gebracht und seine Einsatzgebiet ist sehr vielseitig.

Knoblauch in der Küche

In unserer Küche ist Knoblauch mit Abstand das am meisten verwendete Gemüse. Auch wenn wir ihn oft als selbstverständlich nehmen, gibt es noch viel Neues zu erfahren. Wir verwenden ihn meistens geschält und fein gewürfelt beim Kochen – reine Gewohnheitssache. Es gibt aber noch so viele weitere Verwendungsmöglichkeiten, Fragen und Ideen rund um Knoblauch in der Küche, die wir hier vorstellen möchten.

Knoblauch schälen – Tricks, wie ihr die Schale leicht von der Zehe lösen könnt

Knoblauch schälen einfach

Wer häufig Knoblauch verwendet wird diesen Trick bereits kennen: Zum leichteren Schälen drückt ihr die Knoblauchzehen kurz und kräftig mit dem Handballen oder den Messer. Wenn ihr dann den unteren, festen Teil der Zehe abschneidet, löst sich die Schale fast von allein.

Wenn ihr mehrere Zehen auf einmal schälen möchtet, probiert doch mal die Marmeladenglas-Methode: Gebt eure Knoblauch Knolle oder einzelne Zehen in ein Schraubglas und schüttelt kräftig. Die weiße Haut beginnt sich zu lösen, sammelt diese raus und schüttelt nochmals kräftig. Jetzt könnt ihr die fertigen Zehen einfach entnehmen und die restliche Haut leicht von den Zehen ablösen.

Knoblauch pressen oder schneiden?

Knoblauch pressen oder Knoblauch schneiden

Das ist bei der Verwendung von Knoblauch die große Frage. Knoblauch wird in der Regel geschält und gepresst. Diese Methode ist die gesündeste, denn beim Pressen werden die Zellwände zerstört und das gesunde (und charakteristisch riechende) Allicin kann sich bilden. Dazu lasst ihr den zerdrückten Knoblauch am besten 10 Minuten ziehen. Diese Schwefelverbindungen wirken wie ein natürliches Antibiotikum. Sie sind aber hitzeempfindlich, daher sollte der Knoblauch immer nur möglichst kurz erhitzt werden.

Wer es weniger aufwändig mag, denn jedesmal die Knoblauchpresse zu säubern braucht viel Zeit in der Küche, der kann die geschälte Knoblauchzehe auch schneiden. Auch hier wird Allicin gebildet. Für ein leckeres, italienisches Spaghetti Aglio e Olio wird frischer Knoblauch in Scheiben geschnitten und anschließend in einer Pfanne mit etwas Öl und Chili angebraten.

Knoblauchpaste

Knoblauchpaste herstellen

Knoblauchpaste ist ein wahrer Alleskönner und wir haben sie erst vor Kurzem für uns entdeckt. Dazu werden die geschälten einzelnen Zehen zwei bis drei Tage in Öl eingelegt und anschließend mit dem Pürierstab und etwas Salz zu einer Paste verarbeitet. Im Kühlschrank aufbewahrt, hält sie sich einige Tage und ist schnell griffbereit, wenn ihr Rezepte mit Knoblauch zubereiten möchtet. Wenn ihr eine Zwiebel und ein Stück Ingwer mit püriert, habt ihr eine gute Basis für Gerichte aus der asiatischen Küche. Auch als würzige Zutat in Suppen oder Soßen ist die Knoblauchpaste lecker.

Knoblauch Öl

Knoblauch Öl

Eine weitere sinnvolle Art, Knoblauch zu verwenden ist, Knoblauchöl selbst herzustellen. Das ist sogar recht einfach, dann ihr braucht nur geschälten Knoblauchzehen und gutes Olivenöl. Lasst diese beiden Zutaten zusammen in einem Glasgefäß ziehen und ihr habt ein wunderbares Öl für Salatdressings oder andere Saucen. Auch für leckeres Knoblauchbrot könnt ihr das Öl verwenden: Röstet dazu einfach einiges Scheiben frisches Brot in der Pfanne mit Knoblauchöl an.

Knoblauch Dip

Knoblauch Dip wie Aioli

Einen leckeren, frischen Knoblauchdip (z.B. Aioli) herzustellen ist ganz einfach. Ihr braucht zwei Knoblauchzehen, würfelt diese feine und verrührt sie mit Joghurt, Creme fraiche, Leinöl, Salz und Pfeffer und etwas frischen Kräutern. Dieser passt zu Pellkartoffeln, frischem Brot und vielen Gemüsesorten.

Knoblauchwasser / Knoblauchsaft

Knoblauchsaft und Knoblauchwasser

Knoblauchsaft ist eine Flüssigkeit, die aus dem Knoblauch gewonnen wird. Diese Flüssigkeit enthält viele sekundäre Pflanzenstoffe und kann als Zutat in der Küche verwendet werden. Man schneidet eine Knoblauchzehe in dünne Scheiben und gibt diese in ein Glas Wasser. Dann lässt man den Knoblauch über Nacht stehen. Am nächsten Tag kann man das Wasser / den Saft mit Knoblauchgeschmack trinken oder auch als Zusatz zu Suppen verwenden.

Knoblauch haltbar machen

Knoblauch einlegen

Wie kann ich Knoblauch einlegen?

Knoblauch einlegen ist gar nicht so schwer. Man kann ihn in Öl oder Essig einlegen.
Eingelegter Knoblauch ist ein sehr gesundes Lebensmittel. Nehmt dazu etwa 20 geschälte Zehen Knoblauch und gebt sie mit gutem Olivenöl und nach Belieben mit frischem Thymian oder Rosmarin in ein sauberes Schraubglas. Ihr könnt den Knoblauch auch vorher in heißem Wasser für etwa 2 Minuten blanchieren, dann sind die Zehen weicher. Der eingelegte Knoblauch hält sich etwa ein Jahr, wenn er immer vollständig von Öl bedeckt ist. In einem schönen Glas mit Schleife ist er eine tolle Geschenkidee aus der Küche, denn auch das Knoblauchöl kann natürlich verwendet werden.

Warum wird Knoblauch beim Einlegen blau?

Das liegt daran, dass die Farbe des Knoblauchs auf seine chemische Zusammensetzung zurückzuführen ist. Das enthaltene Allicin, kann beim Einlegen in Öl oxidieren und dadurch blau werden.

Wie legt man Knoblauch in Essig ein?

Da beim Einlegen von Knoblauch in Öl das Allicin schneller verloren geht, ist es eine gesunde Alternative, den Knoblauch in Essig einzulegen. Dieser hält die gesunden Inhaltsstoffe länger fest und schmeckt auch noch lecker! Dazu wird 500 g Knoblauch geschält und in Scheiben geschnitten. Aus 500 ml Essig, 200 ml Wasser, 1 TL Salz und 3 TL Zucker stellt ihr einen heißen Essigsud her, mit dem ihr den Knoblauch übergießt. Lasst die Gläser fest verschraubt für 4 Wochen ziehen. Kühl und dunkel gelagert hält sich der eingelegte Knoblauch für bis zu 8 Monate.

Knoblauch Arten

Neben dem bekannten Klassiker Allium Sativum (gemeiner Knoblauch),den es in einer großen Sortenvielfalt gibt, gibt es noch den unbekannteren Schlangenknoblauch, der deutlich weniger unangenehmen Knoblauchgeruch verströmt und in der Form an dünnen Lauch erinnert, sowie den grünen Chinesischen Schnittknoblauch.

Schwarzer Knoblauch

Schwarzer Knoblauch Fermentierter Knoblauch

Immer bekannter wird bei uns jedoch auch der Schwarze Knoblauch. Dieser Knoblauch wird durch eine spezielle Fermentation gewonnen. Dabei wird der Knoblauch mit Hefe und Milchsäurebakterien vergoren. Dadurch entstehen neue Inhaltsstoffe, die den Gesundheitswert des Knoblauches noch weiter steigern.

Wie schmeckt Schwarzer Knoblauch?

Der Geschmack von fermentiertem Knoblauch ist fruchtig und herzhaft zugleich. Er schmeckt etwas milder als der weiße Knoblauch. Durch die Gärung erhält er eine klebrige Konsistenz und der Geschmack wird leicht lakritz- oder balsamicoartig mit Knoblaucharoma.

Wie gesund ist schwarzer Knoblauch?

Schwarzer Knoblauch ist gesund. Er ist ein probiotisches Lebensmittel, das die Darmflora stärkt und die Verdauung fördert. Er wird auch als Heilmittel bei Magen-Darm-Erkrankungen eingesetzt.

Wie wird schwarzer Knoblauch hergestellt?

Schwarzer Knoblauch wird aus dem weißen Knoblauch durch eine längere Lagerung bei einer bestimmten Luftfeuchtigkeit und Temperatur hergestellt. Dabei werden die Aminosäuren und Zucker umgewandelt und die Zehen werden weich und schwarz. Dieser Prozess dauert mehrere Wochen, daher ist es ratsam, den schwarzen Knoblauch fertig im Bioladen zu kaufen.
Möchtet ihr eine einfachere Art der Fermentation selbst ausprobieren, dann nehmt 5 Knoblauchknollen, vereinzelt und schält diese und gebt sie in ein großes Schraubglas. Streut 1 EL Salz darübt und gießt mit Essig auf, bis alles bedeckt ist. Das fest verschlossene Glas lasst ihr für mindestens 2 Wochen an einem sonnengeschützten Ort bei Zimmertemperatur stehen. Dann könnt ihr den milden Knoblauch direkt essen. Er ist nun für einige Monate haltbar.

Wilder Knoblauch

Bärlauch ist Wilder Knoblauch

Was ist wilder Knoblauch?

Wilder Knoblauch ist eine Unterart des gemeinen Knoblauchs. Er wächst bei uns in den Wäldern vor allem in Süddeutschland und ist vielen als Bärlauch bekannt. Die Erntezeit ist für die Blätter ist im März / April, vor der Blüte. Um Verwechslungen mit dem giftigen Maiglöckchen zu vermeiden, achten sie beim Zerreiben der Blätter unbedingt auf den knoblauchartigen Geruch und schauen sie sich die Blattunterseiten an. Diese sind beim Bärlauch immer matt.

Eine tolle Übersicht über weitere Knoblaucharten findest du beim Gartenlexikon: 20 alte und neue Knoblauch-Sorten im Überblick.

Knoblauch & Gesundheit

Dass Knoblauch eine Vielzahl gesundheitsfördernder Wirkungen hat, ist bekannt. Nicht umsonst gibt es in der Apotheke eine Menge Knoblauchpräparate wie Dragees oder Tabletten, die die Cholesterinwerte im Blut senken und blutverdünnend wirken, was gut bei Blutgerinnseln / Thrombosen und gesund für die Arterien sein soll.

Wie gesund ist Knoblauch

Wie gesund ist Knoblauch?

Knoblauch ist ein Alleskönner und wird seit Jahrhunderten als Heilmittel verwendet. Auch der moderne Mensch kann von diesem alten Hausmittel profitieren. Frische Knoblauchzehen sind reich an Allicin, das krebshemmende und antibakterielle Eigenschaften hat. Dieses wirkt besonders im Darm gegen für den Körper schädliche Bakterien.

Warum ist Knoblauch gesund?

Knoblauch ist ein natürliches Antibiotikum. Es wirkt gegen Bakterien, Pilze und Viren. Außerdem kann es die Durchblutung fördern und die Blutfettwerte senken.

Was passiert wenn man zu viel Knoblauch isst?

Wenn man große Mengen Knoblauch isst, kann es zu einer Überempfindlichkeitsreaktion kommen. Diese wird durch die enthaltenen Allicin-Verbindungen ausgelöst. Die Symptome sind Juckreiz und Hautausschläge.

Hat Knoblauch Nebenwirkungen?

Knoblauch kann bei Überdosierung zu Magen-Darm-Beschwerden wie beispielsweise Magenschmerzen führen. Außerdem sollte man Knoblauch nicht mit Medikamenten einnehmen, die ebenfalls blutverdünnend wirken, da dies möglicherweise die blutgerinnungshemmende Wirkung der Arzneimittel verstärkt.

Wissenschaftliche Studien belegen die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Knoblauch

Neben der positiven Wirkung von Knoblauch auf den Blutfluss und gegen hohen Blutdruck, wurden in Studien weitere gute Eigenschaften von Knoblauch bei verschiedenen Krankheiten belegt.

Weiterführende Informationen von Dr. Angelika Bischoff/Medical Tribune: Mit einer Knoblauchzehe pro Tag für die Gesundheit

Knoblauch bei Halsschmerzen

Knoblauch bei Halsschmerzen

Knoblauch ist ein natürliches Antibiotikum. Er kann Halsschmerzen und Entzündungen lindern. Dazu wird die Knolle entweder frisch gegessen oder als Tee aufgekocht: Pro Tasse eine Knoblauchzehe schälen aufschneiden und mit heißem Wasser übergießen. Zusammen mit Honig eine Wohltat für den Hals.

Knoblauch bei Histaminintoleranz

Histamin ist ein Stoff, der in vielen Lebensmitteln enthalten ist. Besonders bei Histaminintoleranz kann es zu unangenehmen Symptomen wie Juckreiz, Hautausschlägen oder auch Übelkeit und Erbrechen kommen. Knoblauch enthält jedoch nur sehr geringe Mengen an Histamin und sollte daher keine Probleme bereiten.

Knoblauch bei Herpes

Knoblauch kann bei Herpes helfen. Denn das in der Knolle enthaltene Allicin wirkt antiviral und antibakteriell. Dazu einfach eine Knoblauchzehe aufschneiden und mehrmals täglich auf die Herpesstelle legen.

Knoblauch bei Durchfall oder Blähungen

Knoblauch wirkt sich positiv auf die Darmflora aus, denn er hilft gegen krankmachende Bakterien und kann so Durchfall vorbeugen. Bei Darmproblemen ist der Verzehr von Knoblauch sinnvoll, denn auch die Verdauungssäfte fließen reichlicher, was positiv für die Darmflora und gegen Blähungen ist.

Knoblauch bei Gastritis

Knoblauch kann bei Gastritis, einer durch Bakterien verursachten Magenschleimhautentzündung, helfen. Denn das enthaltene Allicin wirkt antibaktiell. Er sollte dafür täglich und frisch verzehrt werden.

Knoblauch bei Gicht

Knoblauch kann bei Gicht helfen, da er die Bildung von Harnsäure senkt. Zusammen mit Gurke und Joghurt ist Knoblauch eine sinnvolle Mahlzeit bei Gicht.

Knoblauch bei Ohrenschmerzen

Knoblauch kann bei Ohrenschmerzen helfen. Dazu wird Knoblauch in Stücke geschnitten, in ein warmes Tuch gegeben und für mindesten 10 Minuten auf die Ohrmuschel gelegt. Auch ausgepresster Knoblauchsaft, der auf ein Tuch geträufelt wird, lindert Ohrenschmerzen.

Knoblauch bei Erkältung

Knoblauch ist ein natürliches Antibiotikum. Er kann bei Erkältungen helfen, da der Inhaltsstoff Allicin die Bakterien abtötet. Dazu am besten eine geschälte Knoblauchzehe in den Mund nehmen und erst dann wieder ausspucken, wenn sie keinen Geschmack mehr hat.

Knoblauch für schönes Haar und Bartwuchs

Knoblauch für die Haare

Knoblauch ist ein natürliches Haarwuchsmittel. Dank seiner antibakteriellen Eigenschaften kann er das Wachstum von Pilzen und Bakterien hemmen, die für Haarausfall verantwortlich sind. Außerdem wirkt sich Knoblauch positiv auf die Durchblutung der Kopfhaut aus, was zu einem besseren Stoffwechsel führt. Äußerlich angewendet werden kann Knoblauchöl, das in die Kopfhaut einmassiert und nach einer kurzen Einwirkzeit mit mildem Shampoo wieder ausgewaschen wird.

Knoblauch für den Bartwuchs

Knoblauch erhöht nachweislich den Testosteronspiegel und ist ein natürliches Aphrodisiakum. Er wirkt auf die Geschlechtsorgane und kann so zu einem besseren Sexleben führen. Zusammen mit der besseren Durchblutung und Nährstoffversorgung mit Zink, Selen und Schwefel kann Knoblauch das Wachstum der (Bart-) Haare anregen.

Knoblauchgeruch

So gesund Knoblauch ist, so unangenehm kann es sein, am nächsten Tag auf seine Knoblauchfahne angesprochen zu werden. Doch es gibt kleine Tricks, mit denen du regelmäßig Knoblauch essen kannst und diese „Nebenwirkungen“ minimierst.

Was hilft gegen Knoblauch Mundgeruch

Was hilft gegen Knoblauch Mundgeruch?

Der unangenehme Knoblauchmundgeruch entsteht durch die Ausscheidung von Allicin. Dieses ist ein Stoff, der sich im Mundraum ablagert und dort zu unangenehmen Gerüchen führt. Um diese zu vermeiden, sollte man nach dem Essen den Mund gründlich ausspülen. Lediglich der noch gesündere Schwarze Knoblauch oder Präparate aus der Apotheke führen nicht zu Knoblauchgeruch.

Knoblauch neutralisieren

Man kann Knoblauch beispielsweise mit Ingwer, Zitronensaft, Petersilie oder Milch etwas neutralisieren. Auch Pferfferminzbonbons machen es den Menschen in deiner Umgebeung leichter.

Wie lange riecht man nach Knoblauch?

Knoblauchgeruch kann bis zu drei Tage anhalten, wobei man dabei nicht nur aus dem Mund riecht, sondern auch über die Hautporen Knoblauchduft ausgast.

Knoblauch lagern

Je frischer der Knoblauch verwendet wird, desto gesünder ist er. Aber zum Glück hält sich Knoblauch auch einige Zeit, wenn ihr diese Tipps berücksichtigt.

Knoblauch lagern im Knoblauchtopf

Wie lagert man Knoblauch?

Knoblauch sollte man grundsätzlich dunkel, kühl und trocken, im Sommer am besten im Gemüsefach des Kühlschranks, lagern. Er kann gut mit Zwiebeln zusammen aufbewahrt werden. Dann hält er sich mehrere Wochen. Wenn ihr die Knolle anbrecht, dann braucht die einzelnen Zehen am besten innerhalb von 10-14 Tagen auf, damit sie nicht austrocknen.
Es gibt auch spezielle Knoblauchtöpfe aus Ton, in denen der Knoblauch länger frisch bleibt.

Wann ist Knoblauch zu alt?

Knoblauch hält sich lange, wenn er frisch gekauft wurde und die weiße Haut noch intakt ist. Wenn der Knoblauch allerdings nicht mehr prall ist, sondern weich und schlecht riecht, dann sollte er nicht mehr verwendet werden. Wachsen lange Keime aus den Zehen, dann solltet ihr den Knoblauch ebenfalls durch frischen ersetzen.

Knoblauch pflanzen

Habt ihr Lust und Platz, euren eigenen Knoblauch anzubauen? Dann probiert es einfach aus: Ihr braucht nur eine frische Knolle Knoblauch, lockeren Boden und etwas Geduld.

Knoblauch pflanzen anbauen

Wo wächst Knoblauch?

Knoblauch wächst am besten an einem sonnigen Ort in nährstoffreichem, aber am besten nicht frisch gedüngtem Boden. Der Knoblauch braucht nur mäßig Wasser, dann fault er nicht und freut sich über einen regelmäßig aufgelockerten Boden.

Wann pflanzt man Knoblauch?

Knoblauch wird im Herbst (Mitte September bis Anfang Oktober) oder im Frühjahr gepflanzt. Pflanzt ihr schon im Herbst habt ihr einen Wachstumsvorsprung und könnt dickere Knollen ernten. Der Knoblauch ist frostbeständig.

Wie pflanzt man Knoblauch?

Teilt die Knolle in einzelne Zehen und setzt sie etwa daumentief in das Pflanzloch. Die Spitze nach oben, diese kann gerne 2-3mm aus der Erde schauen. Die Zehen sollte nicht zu dicht gepflanzt werden, da sie sonst nicht gut wächst und keine Knollen bildet. Ein Abstand von etwa 10cm zwischen den Pflanzen ist ideal. Ihr könnt den Knoblauch auch gut in einem großen Topf anpflanzen. Gute Pflanznachbarn sind Salate, Petersilie, Paprika oder Spinat.

Wann erntet man den Knoblauch?

Knoblauch braucht etwa 8-10 Monate, bis er reif ist. Ihr erkennt den erntereifen Knoblauch daran, dass das Knoblauchgrün langsam welkt und der obere Teil der Knolle langsam aus dem Boden schaut. Das kann ab August bis in den Herbst hinein sein. Lockert dann vorsichtig den Boden um die Knolle mit der Hand oder einer kleinen Harke und zeiht den ganzen Knoblauch heraus.

Fazit

Wir hoffen, ihr habt viele neue Informationen und Wissenswertes rund um das Wundermittel Knoblauch gefunden. Und denkt daran: Eine der positiven Nebenwirkungen von Knoblauch ist, dass andere Menschen freiwillig 1,5 Meter Abstand zu dir halten werden 😉

Dies war ein Beitrag aus unserem Portal Küchentipps. Dort findest du auch noch mehr spannende Artikel rund um die Küche.

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