Schwarzer Knoblauch – die Neuentdeckung

Neben dem bekannten Klassiker Allium Sativum (gemeiner Knoblauch), den es in einer großen Sortenvielfalt gibt, gibt es noch unbekanntere Sorten wie den schwarzen Knoblauch.

Was ist Schwarzer Knoblauch?

Immer bekannter wird bei uns jedoch auch der Schwarze Knoblauch. Dieser Knoblauch wird durch eine spezielle Fermentation gewonnen. Dabei wird der Knoblauch mit Hefe und Milchsäurebakterien vergoren. Dadurch entstehen neue Inhaltsstoffe, die den Gesundheitswert des Knoblauches noch weiter steigern.

Wie schmeckt Schwarzer Knoblauch?

Der Geschmack von fermentiertem Knoblauch ist fruchtig und herzhaft zugleich. Er schmeckt etwas milder als der weiße Knoblauch. Durch die Gärung erhält er eine klebrige Konsistenz und der Geschmack wird leicht lakritz- oder balsamicoartig mit Knoblaucharoma.

Wie gesund ist schwarzer Knoblauch?

Schwarzer Knoblauch ist gesund. Er ist ein probiotisches Lebensmittel, das die Darmflora stärkt und die Verdauung fördert. Er wird auch als Heilmittel bei Magen-Darm-Erkrankungen eingesetzt.

Wie wird schwarzer Knoblauch hergestellt?

Schwarzer Knoblauch wird aus dem weißen Knoblauch durch eine längere Lagerung bei einer bestimmten Luftfeuchtigkeit und Temperatur hergestellt. Dabei werden die Aminosäuren und Zucker umgewandelt und die Zehen werden weich und schwarz. Dieser Prozess dauert mehrere Wochen, daher ist es ratsam, den schwarzen Knoblauch fertig im Bioladen zu kaufen.

Möchtet ihr eine einfachere Art der Fermentation selbst ausprobieren, dann nehmt:

  • 5 Knoblauchknollen vereinzeln und schälen
  • in ein großes Schraubglas geben
  • 1 EL Salz darüber geben und mit Essig auffüllen, bis alles bedeckt ist

Das fest verschlossene Glas lasst ihr für mindestens 2 Wochen an einem sonnengeschützten Ort bei Zimmertemperatur stehen.

Dann könnt ihr den milden Knoblauch direkt essen. Er ist nun für einige Monate haltbar.